Rupert Neudeck: „Wir sind nicht Schuld an dem Elend Afrikas“

Die echten Helfer schalten ihren Verstand ein

Die aktuelle Diskussion um die Schließung der Mittelmeer-Route treibt die bizarrsten Blüten. Der Linken-Bundestagsabgeordnete Michel Brandt hält im Bundestag eine Rede der Übermoral und spielt dort ein Betroffenheits-Theater ab, welches für halbwegs informierte und intelligente Zeitgenossen nur noch Fremdschämen auslösen dürfte. Australien hat es vorgemacht: Schiffe zurückbringen, die Schiffe an sich zerstören und damit die Flucht-Route verunmöglichen. Dann hört auch das Sterben auf dem Meer auf! Aber diesen simplen Zusammenhang ignorieren Leute wie Brandt, die an ihrer One-World- und kein Mensch ist illegal-Ideologie krampfhaft festhalten.

Und in Deutschland gibt es viele wie Brandt und es wird immer noch aus allen medialen Kanonenrohren unsere moralische Schuld künstlich hochgespielt, um den NGO-Shuttle-Service, der die Migrationswilligen vor der Küste Libyens abholt, um sie dann zu „retten“, indem man sie 400 km weiter an die italienische Küste verbringt, anstatt sie an die 20 km entfernte afrikanische Küste zurück zu bringen. Europa und insb. Deutschland soll herhalten, die ganze Welt zu retten. Was für ein Schwachsinn und was für eine Heuchlerei!

In folgendem Artikel meldet sich einer, der wirklich Ahnung von Flucht und Rettung hat zu Wort und argumentiert genau dagegen: „Wir sind nicht Schuld an dem Elend Afrikas“. Entsprechende Schlussfolgerungen kann ja jeder für sich selbst daraus ziehen.

 

– „Wir sind nicht Schuld an dem Elend Afrikas“

Der Leiter der Hilfsorganisation „Grünhelme“, Rupert Neudeck, sieht die deutsche Entwicklungspolitik in „einer ganz großen Rechtfertigungskrise“. 40 Jahre Entwicklungshilfe für Afrika hätten keinen Erfolg gebracht. Neudeck forderte die Bundesregierung auf, die Hilfe nur noch an wenige Länder mit zuverlässigen Regierungen zu verteilen.