Foto: Emilio Esbardo

Die Schande von Berlin

Foto oben:  Emilio Esbardo

Hinterbliebene des Anschlages des Terroristen Anis Amri auf dem Berliner Breitscheidplatz schreiben einen offenen Brief an die Bundeskanzlerin mit der Anklage, dass sie die Hinterbliebenen im Stich gelassen hat und die Bundesregierung unter ihrer Führung auf ganzer Linie versagt, was die Versorgung der Opfer betrifft und bei den Themen Prävention und Umgang mit Terrorismus bundesweit.

Es ist beschämend und eine Schande, wie Merkel und Teile der Bundesregierung (Heiko Maas, SPD) mit dem Sachverhalt umgehen. Und auch in der medialen Berichterstattung setzt sich dies fort. Ein Bürgermeister wird von einem deutschen mit einem Messer angegriffen oder auch Angriffe auf Migranten und die deutsche Welt steht Kopf. Lichterketten im Kampf gegen Rechts, unzählige Gruppen und Zusammenschlüsse in diesem Zusammenhang auch in den sozialen Netzwerken. Die Opfer von Terrorakten erhalten kaum bis gar kein Gesicht und der Aufwand, der hier betrieben wird, ist deutlich geringer.

Was Merkels Verhalten betrifft, steht zu vermuten, dass sie nicht möchte, dass man ein größeres Engagement von ihrer Seite aus in der Sache als ein Schuldeingeständnis deuten könnte. Denn sie ist eindeutig maßgeblich mitverantwortlich daran, dass Gefährder wie Anis Amri im Rahmen ihrer „Flüchtlingspolitik“ unkontrolliert ins Land eingeströmt sind, die entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen nicht vorhanden waren/sind und es solchen Personen möglich war/ist, derartige Anschläge zu verüben.

 

Offener Brief: „Eine Frage des Respekts“ – SPIEGEL ONLINE – Politik

„Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, am 19. Dezember 2016 erschoss ein islamistischer Terrorist in Berlin einen polnischen LKW-Fahrer, raubte das Fahrzeug und steuerte es in den Berliner Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz. Er ermordete dabei weitere elf Menschen aus Israel, Italien, Tschechien, der Ukraine und Deutschland. Mehr als 70 Personen wurden – teilweise sehr schwer – verletzt.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.