Bundestagswahl 2017: Ja, ich habe die AfD gewählt. Gründe.

Ich habe die AfD gewählt…

 

1. Aus Protest

Gegen ein politisches Establishement (und Medien), welches Bürgern-, die mit Politik, die sie auf Jahre, wenn nicht Jahrzehnte mehr oder weniger unmittelbar betrifft (Migration, TTIP, Energiewende, EU-Rettung), nicht einverstanden sind, die sich darüber demokratisch beschweren (PEGIDA, AfD), denen man aber nicht zuhört, sondern sie statt dessen als abgehängt, dumm, rückständig und Opfer hinstellt und wenn das nicht reicht, sie als Nazis, Fremdenfeinde und Pack beschimpft und beleidigt. Das ist nicht mehr Demokratie und Meinungsfreiheit, das ist Gesinnungs-Aktivismus. Und das von führenden Politikern, die eine Vorbild-Funktion inne haben und die vorgeben, echte Demokraten zu sein.

  • „Menschen mit Hass im Herzen.“, Bundeskanzlerin Angela Merkel, CDU
  • „Lieber nicht wählen, als AfD wählen.“, Peter Altmaier, CDU
  • „Mischpoke“, Cem Özdemir, Grüne
  • „Pack“, Sigmar Gabriel, SPD
  • „Nazis in Nadelstreifen“, „Brunnenvergifter“, „Schande für Deutschland“, Heiko Maas, SPD
  • „Nazis“, Oppermann (SPD)
  • „Rechtsradikale Arschlöcher“, Johannes Kahrs, SPD
  • Das ist der wahre Brandsatz in Europa. Da fängt das Feuer schon an, das später Flüchtlingsheime in Flammen setzt.“, Steinmeier, jetzt Bundespräsident, SPD
  • Medien: „besorgte Bürger“, „Abgehängte“, „Fremdenfeinde“, usw.

Ich habe auch aus Protest gewählt, weil ich mir zukünftig eine Merkel-Politik wie die der vergangenen Jahre, die oft als alternativlos hingestellt wurde aber aus meiner Sicht nicht alternativlos gewesen wäre, nicht mehr aufzwingen lassen will! Die AfD fordert mehr demokratische Mitbestimmung durch Volksabstimmungen nach Schweizer Vorbild. Ich glaube, dass politische Entscheidungen bei den oben angesprochenen politischen Themen vermutlich anders oder zumindest verändert ausgefallen wären, wenn die Bevölkerung darüber hätte mitbestimmen dürfen.

2. Aus Überzeugung

Weil ich endlich wieder eine echte Opposition im Bundestag sehen will.

Eine, die nicht nur die „alternativlose“ Merkel-Politik abnickt, sondern die mit eigenen Ideen Alternativen präsentiert, die dann diskutiert werden müssen.

3. Weil ich finde, dass die Gefahr, die vom politischen Islam ausgeht, unterschätzt und nicht vernünftig diskutiert wird.

In meinen Augen ist der Islam nur in Teilen eine Religion. Eher eine Ideologie mit klaren politischen Aussagen und Forderungen. Es gibt im Islam kein Oberhaupt, welches für alle Muslime spricht. Es gibt viele unterschiedliche Gruppen-, mehr oder weniger radikal, die ihren eigenen Islam leben. Der Islam ist weltweit unreformiert und strebt nach wie vor danach, sich auszubreiten und eine Gesellschaft sukzessive in seine Richtung zu verändern. Laut einer Emnid-Umfrage unter türkischstämmigen Einwanderern in Deutschland, stimmen 47% folgender Aussage zu: „Die Befolgung der Gebote meiner Religion ist für mich wichtiger als die Gesetze des Staates, in dem ich lebe“. Und dies sind Menschen, die bereits schon länger in Deutschland leben. Zum Teil in zweiter Generation. Welches Ergebnis dürfte dann eine Erhebung bei Muslimen zu Tage fördern, die gerade frisch im Rahmen der Migrationskrise aus zutiefst islamisch geprägten Ländern zu uns gekommen sind? Der Islam ist mit dem Grundgesetz und mit unseren westlichen/christlichen/humanistischen Werten in wichtigen Teilen nicht vereinbar. Und in seinen extremistischen Ausprägungen schlicht hochgefährlich. Die Einbußen an Freiheit in Deutschland werden deutlich, wenn man sich die Sicherheitsmaßnahmen anschaut, die bei öffentlichen Festen und Veranstaltungen betrieben werden müssen. Und trotzdem propagiert und verharmlost die etablierte Politik und viele Medien den Islam als „zu Deutschland gehörende Religion„. Auch die Berichterstattung der öffentlich rechtlichen Medien, wo jedes Fest des Islam mittlerweile thematisiert wird (komisch, dass das bei anderen Religionen so nicht geschieht) und es eine Vielzahl an Dokumentationen gibt, die eine weichgespült verklärte Multikulti-Islam-Welt präsentiert, trägt zu dieser Verharmlosung bei. Selbst bei Spielfilmen und Krimis (Tatort) wird versucht, ein Gesellschaftsbild im Zusammenhang mit Muslimen und dem Islam zu zeigen, welches es so nicht gibt und welches eher die Nicht-Integration von Migranten dokumentiert und falsch verstandene Toleranz demgegenüber. Als krassestes Beispiel werden uns im TV immer wieder feministische Musliminnen-, Bloggerinnen mit Kopftuch, mit geschminkten Fingernägeln und Lippen präsentiert, die das Kopftuchtragen als Zeichen der Freiheit interpretieren – was für eine Perversion – während Frauen in islamischen Ländern unter zum Teil lebensbedrohlichen Umständen dafür kämpfen, diesen Kopflappen, der in diesen Ländern für eine echte patriachale Unterdrückung steht, endlich abnehmen zu dürfen und sich zu befreien.

Mir kommt es so vor, als wolle man uns den Islam schmackhaft machen und damit die Emotionen herunterkochen, die ganz automatisch bei jedem normal tickenden Menschen aufkommen, wenn man die tägliche Dosis an Terror konsumiert, die diese Ideologie mit sich bringt. Ich hoffe, dass die AfD das Thema Islam unerbittlich auf die Tagesordnung des Bundestages bringt. Denn im Wahlkampf wurde dieses Thema von den etablierten Parteien sträflich ausgeschwiegen. Und dies hat sich gerächt, wie man sieht.

4. Weil ich eine Politik falsch finde, die anderen Ländern ihre Moral und Sicht aufzwingen möchte.

Gesinnungspolitik, statt Realpolitik. Konkret: Zwar haben die sog. Visegrad-Staaten die EU-Verträge unterschrieben, in denen Schengen und der Umgang mit Migration beschrieben wird. Dass es aber im Jahre 2015 absehbar zu einem derartigen außergewöhnlichen Flüchtlingsstrom kommen würde, ist wesentlich Angela Merkels Politik des freundlichen Gesichtes zu verdanken und dem Anreizsystem Deutschlands im Asylgesetz, wonach jeder Asylantragsteller in Deutschland umfassend alimentiert wird. Aus diesem Grund wollen Migranten auch nicht in Ungarn verbleiben, sondern immer nach Deutschland weiterziehen. Ich bin der Meinung, dass man Bürgern in anderen Ländern keine Menschen aus völlig fremdem Kulturkreis mit fremder und in Teilen hochgefährlicher religiöser Sozialisierung aufzwingen kann! Es ist das demokratische Votum der Bürger des jeweiligen Landes zu respektieren, mit wem sie zusammenleben wollen. Und wie Victor Orban bereits sagte: Diese Flüchtlingskrise ist in diesem Ausmaß von Merkel initiiert und ein deutsches Problem.

5. Weil uns viele Politiker des Merkel-Establishments und viele Medien schlicht belogen oder Informationen unterschlagen haben!

Statements aus Politik und Medien, die bis heute wiederlegt sind:

  • Es kommen überwiegend Facharbeiter.
  • Es gibt keine Hinweise, dass mit den Flüchtlingen auch Terroristen nach Deutschland kommen.
  • Alle diese Menschen sind Flüchtlinge und fliehen vor Krieg und Fassbomben.
  • Die Information, dass es überwiegend junge Männer aus islamischem Kulturkreis sind, wurde zunächst oft verharmlost oder mit Bildern von Familien mit kleinen Kindern kaschiert.
  • Der Weg der Flucht ist immer grausam und lebensgefährlich.
  • Wir können die Grenzen nicht schützen.
  • EU-Vereinbarung: Da die Schengen-Innengrenzen geöffnet bleiben, werden die Außengrenzen geschützt.
  • Die Balkan-Route kann nicht geschlossen werden.
  • Die Mittelmeer-Route kann nicht geschlossen werden.
  • Aktueller Status Quo auf der Mittelmeer-Route: Die illegale Schlepperei durch auch deutsche NGO´s auf dem Mittelmeer, konnte plötzlich im Verlaufe des Jahres 2017 weitgehend beendet werden. Es kommen kaum noch Migranten an den Küsten Europas an. Wie ist das Sterben von Tausenden auf dem Mittelmeer auf diesem Hintergrund zu bewerten? Hätten Merkel & Co nicht die dringende Verpflichtung gehabt, diese „Flucht“-Route schon viel eher zu schließen, um das Sterben auf dem Mittelmeer sofort zu beenden?
  • „Flüchtlinge sind nicht krimineller als Deutsche.“ Siehe hierzu die Kriminalitätsstatistik 2016 und die Ausführungen von Innenminister Thomas de Mezaire.

6. Weil ich mir wünsche, dass durch die AfD der Fokus wieder mehr auf Deutschland und seine Probleme zurückgelenkt wird.

Auf die Probleme in unserem Land, von denen es reichlich gibt. Renten-Problematik. Pflege-Problematik. Steuer-Politik (Großkonzerne, die in Deutschland verkaufen, hier aber kaum oder keine Steuern zahlen). Schere Arm-Reich. Gesundheitswesen. (Kinder-)Armut. Wohnungsbau. Infrastruktur/Verkehr (Staus ohne Ende..). Schulen. Integration. Konkurrenz zwischen Prekariat und Migranten. (Ausländer-)Kriminalität. Das Verhältnis der Deutschen zu ihrer eigenen Heimat-, zum eigenen Land (Patriotismus). Bundeswehr. Verteidigung von Demokratie und Werten. Digitalisierung und Arbeitsmarkt der Zukunft. Niveau von Ausbildung & Studium. Grüne Themen wie Preiskampf in der Milchwirtschaft, wir essen zu viel Fleisch und zu viel Fisch. Haltungsbedingungen. Usw., usw..

7. Damit Deutschland neu über Patriotismus und das Verhältnis seiner Bürger zum eigenen Land nachdenkt.

Wie hieß der Satz? „Satt geht nicht auf die Straße.“ Es scheint so, als dass viele Bürger in unserem Land der Ansicht sind und sich in dem Gefühl wohlig eingerichtet haben, dass die Demokratie, Meinungsfreiheit und unsere Werte unumstößlich sind. Diese über Jahrzehnte von unseren (Ur-)Großeltern und Eltern erstrittenen Errungenschaften wie das Grundgesetz als Minimalkonsens, die Gleichberechtigung, die Akzeptanz von Minderheiten, Religionsfreiheit und humanistische Werte, die uns seit über 60 Jahren Frieden bescheren, sind keine Selbstverständlichkeit. Hitler und der Nationalsozialismus hat uns das Rückrat des Selbstbewußtseins gebrochen. Und dies wirkt bis heute nach. Deutlich sichtbar bei linken und Linksextremen Gruppen, die Deutschland schlicht verteufeln und abschaffen wollen. Sichtbar aber auch an Stellen, an denen eine Integrationsministerin Özoguz (SPD) außer der deutschen Sprache keine eigene deutsche Kultur erkennen will und kein Aufschrei durch die Gesellschaft geht. Sichtbar an der unlogischen Forderung, keine Obergrenze zu wollen und Deutschland mit Millionen Menschen zu fluten, die unsere Werte nicht teilen und deren Integration allein aufgrund der Quantität nicht möglich ist. Fakt ist: Deutschland kann UND EIN TEIL WILL AUCH nur eine begrenzte Zahl an Migranten verkraften. Und Integration geht nur dann, wenn sich die Deutschen ihrer eigenen Werte bewusst sind, diese schätzen und daher auch bereit sind, diese zu vermitteln und auch zu verteidigen! Wenn diese Werte, die uns seit Jahrzehnten den Frieden gesichert haben, nicht an Migranten erfolgreich weitervermittelt werden, sodass die diese Werte ihrerseits an ihre in Deutschland geborenen Nachkommen vermitteln wollen, wird das dazu führen, dass wir diese Werte sukzessive verlieren und wieder von neuem für das Thema Gleichberechtigung von Mann und Frau, Schutz von Minderheiten (Homosexuelle), Trennung von Staat und Religion, Meinungsfreiheit, usw. diskutieren und ggf. kämpfen werden müssen! Somit hängt eine Integration, die gelingen soll maßgeblich davon ab, welches Verhältnis und welche Wertschätzung wir Deutschen unserem eigenen Land und seinen Werten gegenüber einnehmen. Abgesehen davon, ob die Bevölkerung überhaupt bereit ist, Menschen integrieren zu wollen. Aber dies ist das Thema der als alternativlos aufgezwungenen Migrationspolitik Merkels.

Die AfD ist die einzige Partei – anstelle der CDU, die diese Positionen vielleicht auch einmal so vertreten hat – die aktuell diese Themen vertritt und sukzessive in die Gesellschaft bringt. Dass ein Höcke oder Poggenburg hierbei genau dieses Anliegen mit ihren nationalistischen Tönen sabotieren, begreifen allerdings viele AfD’ler nicht. Damit erweist ein Teil der AfD’ler diesem Anliegen einen Bärendienst. Grundlage der AfD-Politik ist allerdings ihr Programm und hier ist klar diese Stoßrichtung zu erkennen, dass es darum gehen muss, einen Diskurs über unsere Identität gerade in den heutigen Zeiten neu anzuregen. Und das unterstütze ich!

8. Familien unterstützen – den Wert der Familie wieder in den Mittelpunkt rücken, Frauen in der Entscheidung über einen Schwangerschaftsabbruch eher darin unterstützen, das Kind zu behalten.

Dass die AfD die Ehe/Familie als Leitbild schützen und fördern will, ist eigentlich das natürlichste von der Welt und entspricht der Lebenswirklichkeit von vielen Menschen in Deutschland, die dieses „Modell“ leben. Neben der Liebe zu einem anderen Menschen und dem Wunsch, für diese Person und die gemeinsam gegründete Familie Verantwortung zu übernehmen, geht es im Kern auch um Vermehrung und Arterhaltung. Wobei es hier nicht um eine Rasse geht (!), sondern um ein Land! Daher auch das Wahlplakat mit dem „Deutsche, machen wir selber.“. Zuerst einmal haben wir als Deutsche wie die Bürger anderer Nationen auch, ein normales Interesse daran, uns zu vermehren, unsere Gesellschaft zu vergrößern und damit auch dem demografischen Problem entgegenzuwirken. Menschen in die Welt zu setzen, die so leben wie wir, die so sozialisiert sind wie wir und die unsere Werte und unsere Art zu leben über die nächsten Generationen fortsetzen. Denn diese Lebensweise ist friedlich und hat sich bewährt. Unsere Kinder werden diese Werte übernehmen und an ihre Kinder weitergeben. Und jetzt dockt diese Familienpolitik an diesem Punkt auch an die Migrationsproblematik an: Die Werte und Normen, die uns seit über 60 Jahren Frieden und Wohlstand sichern – Gleichberechtigung Mann und Frau, Meinungsfreiheit, Demokratie und das alles-, das wird wegerodieren, wenn wir nicht für ausreichend Nachwuchs sorgen. Unsere eigenen Kinder brauchen wir nicht mehr zu integrieren. Im Gegensatz zu z. B. einem Großteil der Migranten, die jetzt im Rahmen der Migrationskrise nach Deutschland kamen und durch ihr Alter bereits völlig anders sozialisiert und mit anderen Werten (der Ideologie Islam) aufgewachsen sind. Ein Sprachkurs allein tut’s bei Weitem nicht. Integration wird oft verharmlosend damit beschrieben, dass man die Sprache lernt, einen Job hat und der Rest kommt von selbst. Sieht man ja an den vielen Deutsch-Türken, die Erdogan gewogen sind und an diversen Parallelgesellschaften und kriminellen Clans. Nein, Integration benötigt u. U. mehrere Generationen. Und diverse weitere Studien von seriösen Migrationsforschern (z. B. Ruud Koopmans) sagen auch, dass Integration gerade bei (jungen) Muslimen schwierig ist – mit Italienern, Spaniern, Asiaten usw. haben wir nie ein Problem gehabt – und es dauert oft mehrere Generationen und kostet viel Geld. Nochmal: Die eigenen Kinder brauchen wir nicht zu integrieren.

Abgesehen davon wendet sich die AfD gegen dieses neumodische Diktat, dass die Frau nun einen Job zu bedienen und gleichzeitig Familien-Managerin zu sein hat. Die AfD steht für eine echte Wahlfreiheit für die Frau. Ausschließlich als Hausfrau für die Kinder und Familie da zu sein, ist aller Ehren wert und sollte eben auch so politisch unterstützt und gesellschaftlich honoriert werden. Für alle die Frauen, die sich für dieses Modell entscheiden.

In der Politik geht es oft auch um Leitplanken, die Orientierung und eine Ausrichtung geben sollen. Und so verstehe ich z. B. auch den Ansatz der AfD, eine Familienförderung auch in dem Bereich gewährleisten zu wollen, in dem man das Thema Schwangerschaftsabbruch nicht so hinstellt, als sei dies eine Normalität, die heutzutage einfach und unproblematisch durchführbar ist. Klar muss sein, dass eine Frau ausschließlich selbst darüber entscheidet, wie sie bei diesem schwierigen Thema verfährt. Wenn aber von außen signalisiert wird, dass ein Abbruch heutzutage doch normal und kein Problem ist, dann ist das ein anderer Ansatz, als wenn man Frauen signalisiert, dass sie jegliche Hilfe bekommen – egal für welchen Weg sie sich entscheiden – insbesondere aber auch alles Mögliche getan wird, um ihr eine schwierige Situation zu erleichtern, wenn sie sich für die Schwangerschaft entscheidet. Dies macht dann Mut für die Schwangerschaft. In einer Zeit, in der viele grundsätzliche (konservative) Werte und Leitplanken in Frage gestellt werden- und weil wir wirklich ein demografisches Problem haben (ganz kalt und analytisch betrachtet) ist es vielleicht wichtig, hier wieder einmal einen Impuls für das Leben zu setzen.

Die NSDAP 2.0 zieht in den Bundestag ein – ich vertraue unserer Demokratie.

Und am Ende sehe ich überhaupt keine Veranlassung, sich wegen der AfD im Bundestag Sorgen zu machen. Im Gegenteil. Durch die AfD wurde die Repräsentationslücke für konservative Bürger rechts von der Mitte wieder geschlossen. Sicherlich muss sich die AfD noch finden und gerade die Hörner im rechtsextremen Bereich abstoßen. Aber das wird sie schaffen! Und falls nicht, sehe ich als größtmöglichen Kollateralschaden keine Machtübernahme durch eine NSDAP 2.0, sondern ein Rauswurf der AfD durch den Wähler 2021. So hysterisch, wie wir Deutschen auf alles reagieren, was irgendwie nach Nazi riecht, wird es keine Partei schaffen, mit echter Nazi-Ideologie im Bundestag groß zu werden. Daher empfinde ich den deutschlandweiten und immer noch währenden „Kampf gegen Rechts, Rassisten und Fremdenfeinde“ und das nicht müde werden im Kampf für Vielfalt, Bundheit und Multikulti und damit gegen alle Kritiker einer solchebn POolitik, an der Sache vorbei und schlicht lächerlich. Wir haben kein Problem mit den Kritikern, sondern mit den Konsequenzen dieser Politik! Ich frage mich, wo die Demonstrationen gegen die Terrorakte des Islam in Deutschland sind? Oder wo sind die Demonstrationen, um eine Seyran Atec mit ihrer liberalen Moschee in Berlin zu unterstützen? Wo ist der Aufschrei, wenn eine Seyran Atec oder ein Hamed Abdel Samad sich nur noch mit Personenschutz in Deutschland bewegen können, weil sie sonst von Muslimen umgebracht werden könnten? Stattdessen ein unendlicher Kampf gegen Rechts und das sich moralische Überhöhen, weil man sich auf der Seite der Guten wähnt.

Ich hoffe, die AfD findet sich und macht einen guten Job im Bundestag! Dann hat sie die Chance, sich als echte Volkspartei zu etablieren und kann dazu beitragen, Fehlentwicklungen zu korrigieren, von denen auch unsere Kinder noch profitieren werden.

Dies wünsche ich uns allen. Für unser deutsches Vaterland.

Jörg Müller

 

P.S.: Im Übrigen, wer sich intensiver und differenziert mit der AfD auseinandersetzt, der kommt automatisch zu dem Schluss, dass die AfD mit der Ideologie der echten Nazis überhaupt NICHTS zu tun hat. Hierzu folgendes Video mit dem renommierten Historiker Michael Wolffsohn:

 

 

Ergänzend folgender Artikel von Anabel Schunke (Tichys Einblick), der das Wahlergebnis treffend analysiert.

Wer hat diesmal AfD gewählt?

Der Einzug der AfD in den Bundestag zeigt bereits jetzt Wirkung: Sie ist das bestimmende Thema nach der Wahl und das noch vor der Frage, wer nun mit wem eine Koalition bilden wird bzw. ob sich FDP und Grüne nach der Absage der SPD für eine Neuauflage der GroKo, für eine Jamaika-Koalition unter Federführung Merkels begeistern können.